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Herausgeber: Jürgen 'Joppo' Albers

17.07.2009 - von Charles Meunier

Die Entwicklung in Deutschland

Als Kugelsportart wird in Deutschland zunächst das italienische Boccia gespielt. Der ehemalige Bundeskanzler Konrad Adenauer spielte dies im Italienurlaub. Das wird in den Deutschen Wochenschauen immer wieder gezeigt. In der Folge kommen wassergefüllte Plastikkugeln auf den Markt.

Dann bahnt sich zunächst über französische Soldaten Pétanque seinen Weg nach Deutschland. In (Bonn-)Bad Godesberg wird 1963 der erste Pétanque-Club gegründet, 1966 zieht Saarlouis, nahe der französischen Grenze, nach. Neben Bonn und dem Saarland, wo weitere Vereine entstehen, etabliert sich Freiburg im Breisgau als weitere Keimzelle des Pétanque.

In Bad Godesberg wird 1977 die erste Deutsche Pétanque-Meisterschaft (im Triplette) ausgetragen. Erste Deutsche Meister wurden: Remo Rinaldi, Martin Ulrich, Albert Weingartz.

1977 fahren dann auch die ersten Deutschen zu den Weltmeisterschaften nach Luxemburg. Ebbi Toepfer, Karsten Köhler und Olaf Fingerhut kommen aus Bad Godesberg und Freiburg.

Fortan werden die teilnehmenden Deutschen Teams Vertreter des Deutschen Pétanque Verbandes genannt. Der ist allerdings noch gar nicht gegründet.

In mehreren Bundesländern entstehen Landesverbände.

Erst 1984 treffen sich in Groß-Gerau Vertreter der inzwischen gegründeten Landesverbände aus dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sowie Vereinsvertreter aus Aschaffenburg, Bonn, Darmstadt, Dillingen, Düren, Durmersheim. Frankfurt/Main, Freiburg, Bad Godesberg, Heidelberg, Kiel, Konstanz, Nalbach, Nürnberg, Raunheim, Rastatt, Reutlingen, Rottweil, Saarbrücken Saarwellingen, Saarlouis, Singen, Würzburg und gründen den Deutschen Pétanque Verband.

In Niedersachsen gibt es zunächst einen eigenen Kugelsportverband, der im Deutschen Sportbund (DSB) ist, der DPV ist in der F.I.P.J.P. Nach einigen Verhandlungen schliessen sich die beiden Verbände zusammen.

Zurzeit existieren in Deutschland mehrere hundert Clubs mit mehr als 14.000 Mitgliedern.

(auszug aus wikipedia)

09.07.2009 - von Charles Meunier

Boule ein Breitensport

Mit Boule verbinden viele Deutsche das vorwiegend von älteren Franzosen auf französischen Plätzen ausgetragene Freizeit-Kugel-Spiel. Der korrekte Name ist allerdings Pètanque. Die Franzosen benutzen Pètanque zur Abgrenzung zu anderen französischen Boule-(Kugel-)Sportarten.

Das Spiel auf öffentlichen Plätzen ist die Freizeitvariante, die Sportvariante wird auf oder in Vereinsanlagen (Bouleplatz (frz.: Boulodrome) oder Boulehallen) ausgetragen wird.

Eine Spielart des Boule ist das Crossboule, bei dem der Spielort nicht festgelegt ist, sondern sich dynamisch im allgemeinen öffentlichen Raum bewegt (ähnlich einer Variante des Boßelns).

In Deutschland wurde die Freizeitvariante vor allen von Frankreich-Urlaubern importiert und meist Boule genannt. In den Spielregeln lehnen sich die Freizeitspieler an die Pètanque -Regeln an.

Die Sportvariante Pètanque wurde in Deutschland zunächst vor allem nahe der französischen Grenze und/oder in den französischen Besatzungszonen ausgeübt. So liegt z. B. in Berlin in der ehemaligen französischen Siedlung am Flughafen Tegel ein von Franzosen angelegtes Boulodrome, das nach Abzug der Franzosen vom Club Bouliste de Berlin e.V. aufgekauft wurde.

(auszug aus wikipedia)

01.07.2009 - von F. Nietzsche

Täglich grüßt das Murmeltier

Den Stil verbessern,
das heißt den Gedanken verbessern


 

 

 

 

 
boule au fer

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